Konstruktionshinweise

Welche Unterkonstruktionen bei welchem Untergrund?

Die Unterkonstruktion bei vorhandener Pflasterung

Wenn Sie lediglich einen neuen Belag für Ihre alte Terrasse möchten, können Altpflaster oder Terrassenfliesen bleiben. Sie sind ein idealer Untergrund für die neue Holzterrasse.

  • Gefälle der vorhandenen Terrasse prüfen. Ein Gefälle von 1-2% zum Garten in Dielenlängsrichtung ist ideal.
  • Bei direkter Auflagerung der UK auf dem Pflaster sollte ein Gummibahnstreifen untergelegt werden.
  • Die Terrassendielen werden parallel zur Hauswand verlegt.
  • Standard Unterkonstruktionsbalken sind 45 mm stark und variieren je nach benötigter Aufbauhöhe. Die äußeren Balken sollten die doppelte Breite haben.
  • Unterkonstruktionsholz rechtwinklig und parallel in einem Abstand von ca. 50 - 60 cm zueinander mit der Wasserwaage ausrichten

Die Unterkonstruktion auf einem Rohgelände

Wenn Sie eine neue Terrasse anlegen möchten, ist es wichtig den Untergrund im Vorfeld sorgfältig vorzubereiten.

  • Geplante Terrassenfläche abstecken und evtl. gewachsenen Boden, wie zum Beispiel Rasen einebnen. Steine und Unkraut entfernen.
  • Ist der Boden nicht bewachsen, ein 30 cm tiefes Bett ausheben. Mit Kies und Sand auffüllen und jede Schicht einzeln verdichten.
  • Auch hier ist ein Gefälle von 1- 2% zum Garten zu beachten.
  • Wurzelflies auslegen.
  • Betonplatten von ca. 30 x 30 cm in einem Abstand von ca. 50 cm als Fundament auslegen.
  • Unterkonstruktionsholz auf den Betonplatten mit der Wasserwaage ausrichten. Eine Befestigung des Holzes auf den Betonplatten ist nicht erforderlich.
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