Fassadenholz Glattkantbrett Sibirische Lärche

20 mm stark, LxB: 510 x 14,3 cm, HolzTecRau

  • PROFI
  • 293012
1 Stück (5,1 m)
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Fassadenholz Glattkantbrett Sibirische Lärche Fassaden aus Holz begeistern durch ihren... mehr

Fassadenholz Glattkantbrett Sibirische Lärche

Fassaden aus Holz begeistern durch ihren natürlichen Charme.

  • Sehr witterungsbeständig
    Die sibirische Lärche ist ein dauerhaftes, wetterfestes Nadelholz und bestens geeignet für den Einsatz im Außenbereich.
  • Aufgeraute Oberfläche
    Die aufgeraute Struktur der Oberfläche ermöglicht eine höhere Aufnahmefähigkeit für Lasuren oder Öle und sorgt somit für eine natürlichere Optik und Haptik.
  • Abwechslungsreiches Astbild
    Das Holz besticht durch ein ausdruckvolles Farb und Strukturbild.
  • Dauerhaft
    Holz-Fassaden erweisen sich als ideale Verkleidung, weil sie auch über Jahrzehnte dauerhaften Witterungsschutz bieten.
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Technische Details: Fassadenholz Glattkantbrett Sibirische Lärche
Hersteller: PROFI
Qualität (1./2. Wahl): 1. Wahl
Gewicht: 9,34 kg
Serie: Fassadenprofile
Aktionsartikel: Nein
Holzart: Lärche
Stärke/Höhe: 20 mm
Länge: 5100 mm
Breite: 143 mm

Was Du bei der Montage von Fassadenholz beachten solltest

Lies und beachte bitte vor der eigentlichen Montage des Fassadenholzes die Herstellerangaben. Einige Befestigungssysteme sind nur für zertifizierte Fachbetriebe zugelassen. In diesem Fall sollte die Arbeit von fachkundigen Profis ausgeführt werden, um im eventuellen Schadensfall keine Gewährleistungsansprüche gegenüber dem Hersteller zu verlieren.
Generell ist das Fehlerrisiko als hoch einzustufen, wodurch für Heimwerker im Endeffekt höhere Kosten entstehen können, als wenn sie die Arbeiten vollständig von Fachleuten ausführen lassen.

Vor dem Anbringen der Unterkonstruktion:
Zur Anbringung des Fassadenholzes muss zunächst eine Unterkonstruktion angebracht werden.
Vor dem Anbringen dieser, muss stets kontrolliert werden, ob Wände durchfeuchtet sind und gegebenenfalls die Ursache dafür beseitigt werden, weil die Feuchtigkeit sowohl Unterkonstruktion als auch Schalung angreift und so zu schwerwiegender Schimmelbildung führen kann.
Kontrolliere die Wände auch auf schadhafte bzw. lose Putz- und Mörtelstellen.
Unebenheiten der Wand kannst Du mit Hartholzunterlagen oder durch Einsatz von Distanz- oder Justierschrauben ausgleichen.
Auch sollten schadhafte oder lose Putz- oder Mörtelstellen entfernt werden.
Bringe in Erfahrung aus welchem Material die Wand besteht, damit Du die entsprechenden Dübel verwenden kannst.
Denke auch an Elektroleitung, die vorhandene Außenlampen oder Steckdosen mit Strom versorgen. Ermittele zwingend deren Verlauf, bevor Du mit der Bohrmaschine ansetzt.

Anbringen der Unterkonstruktion:
Vor dem Anbringen der Unterkonstruktion steht die Entscheidung, ob zusätzlich eine Wärmedämmung angebracht werden soll. Diese wird auf eine Unterkonstruktion von Kanthölzer angebracht, wobei die Kanthölzer direkt auf der Fassade montiert werden. In diese wird das Dämmmaterial eingeführt. Für eine Fassade bieten sich Stein- oder Mineralwolle-, Zellulose- oder Holzfaserdämmplatten an. Auf diesen Dämmplatten wiederum wird die Unterspannbahn verlegt, welche die Feuchtigkeit abhält.
Anschließend bringst Du eine Unterkonstruktion aus Latten an. Dabei sollte der Abstand ca. 60 cm betragen. Diese dient als Hinterlüftung für die Holzfassade und verhindert potentielle Feuchtigkeitsschäden. Eine funktionierende Hinterlüftung bedeutet, dass eine vertikale Luftbewegung über die gesamte Fassadenhöhe sichergestellt wird, die nicht etwa durch die Querriegel einer Konterlattung oder durch am Fassadenholz anliegendes Dämmmaterial behindert werden darf.
Hierfür empfehlen wir Dachlatten, deren Stärke mindestens 30 mm betragen sollte. Des Weiteren benötigst Du Langdübel sowie Edelstahlschrauben. Am Ende der Latten müssen Lüftungswinkel oder wahlweise ein Lüftungsband angebracht werden, um das Eindringen von Insekten und sonstigen Schädlingen zu verhindern.
Soll die Holzfassade waagrecht verlaufen, kannst Du diese auf der senkrecht verlaufenden Unterkonstruktion befestigen. Soll die Verschalung andererseits senkrecht verlaufen, musst Du eine Konterlattung anbringen. Diese besteht aus Traglatten, die waagrecht verlegt sind.

Montage der Fassadenverkleidung
Das neuartige Rhombusprofil mit Nut und Feder ermöglicht einen dreidimensionalen Effekt und ist Dank leichter und schnellerer Montage besonders komfortabel in der Montage.
Sofern das Holz bereits vorbehandelt und sogar fertig endbehandelt ist, kannst Du nach der Fertigstellung der Unterkonstruktion direkt mit der Montage der Fassadenprofile beginnen. Andernfalls behandelst Du jedes Fassadenbrett vor Montag allseitig mit dem gewünschten Anstrich.
Bei allen Übergängen, An- und Abschlüssen müssen die Grundsätze des konstruktiven Holzschutzes zwingend beachtet werden. Weiterhin sorgt ein ausreichend großer Abstand zum Erdboden (durchschnittlich 30 cm) dafür, dass hochspritzendes Wasser die Fassadenbretter nicht erreicht. Vermeide an der Fassade nach unten geschlossene Hohlräume, in denen sich Feuchtigkeit und Wasser ansammelt und so das Holz irreparabel beschädigen. Daher muss bei der horizontalen Montage von Fassadenbrettern mit Nut-und-Feder-Profil die Feder zwingend nach oben zeigen.
Die Mindeststärke einer Fassadenverkleidung aus Holz beträgt mindestens 18 mm. Die Mindeststärke für eine Dachuntersichtschalung beträgt wiederum 16 mm.
Für die Befestigung der Fassadenprofile an der Unterkonstruktion nutze auf das Profil abgestimmte Edelstahlschrauben. Achte beim Versenken der Schrauben darauf, diese nicht zu tief ins Holz zu treiben. Im Idealfall sollte der Schraubenkopf bündig mit der Brettoberfläche abschließen. Bohr die Schraublöcher an den Brettenden vor und halte einen Abstand von mindestens 3 cmn zum Brettende ein. So verhinderst Du, dass sich durch das arbeitende Holz spätere Risse bilden.
Nach abgeschlossener Montage der Fassadenprofile sollte der Witterungsschutz des Holzes optimiert werden. Verwende hierfür eine geeignete Lasur, mit der Du alle vorbehandelten Holzflächen mit einem offenporigen, wasserabweisenden Anstrich versehen kannst.
Nach erfolgter Montage der Fassadenprofile erhöhe den Witterungsschutz des Holzes, indem Du alle vorbehandelten Holzflächen mit einem offenporigen, wasserabweisenden Anstrich versiehst.

Konstruktiver Holzschutz ist unbedingt notwendig
Ob Fassadenholz besonders beständig gegenüber unterschiedlichen Witterungseinflüssen wie Sonne oder Starkregen ist, hängt maßgeblich von der fachgerechten Holzverarbeitung und Montage ab. Hierbei gilt es einige etablierte Regeln zu beachten, die als sogenannter „konstruktiver Holzschutz“ bezeichnet werden. Im Idealfall wird eine chemische Holzbehandlung so hinfällig, allerdings kann auch Fassadenholz zu begrenzt vor Starkregen geschützt werden, beispielsweise durch einen optionalen Dachüberstand. Plane daher nicht nur die eigentliche Montage, sondern auch ein entsprechendes Gesamtkonzept bzw. koordiniere ein entsprechendes Vorgehen mit einem Fachmann.

Sibirische Lärche - hart im Nehmen
Mit Sibirischer Lärche hält ein als Terrassenholz etabliertes Material Einzug zur Verkleidung von Fassaden. Sibirische Lärche verfügt über einen eigenen Schutzfilm, weshalb es prinzipiell nicht lackiert, lasiert oder geölt werden muss. Vielmehr kann es in unbehandelten Zustand bereits verbaut werden. Nach ca. 2 Jahren entwickelt sich so ein natürlicher Schutzfilm, der an der entstandenen silbergrauen Patina erkennbar wird. Widerstandskraft und Härte sind natürliche Eigenschaften, die Sibirische Lärche zu einen verlässlichen Holz im Außenbereich machen. Eine angewitterte Naturholzfassade, muss man allerdings mögen, zumal die Patina nicht gleichmäßig sein wird.
Als Anstriche eignen sich vorzugsweise offenporige Lasuren und diffusionsoffene Lacke, die das Holz "atmen" lassen und einen Feuchtigkeitsaustausch ermöglichen. Auf die Lebensdauer einer Holzfassade haben geeignete Anstriche untergeordnete Auswirkungen.